S o p h r o ir.
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der alten, insonderheit der Orphcisch-HeraklilischenPhilosophie durchdrungen, nicht alles für Gold, waSmanchem so scheinet. Er ist auch überhaupt der bil-ligen, gesunden Meynung, daß man, um vom Sek-ten- und Kctzcrgeist in der Philosophie bewahrt zuwerden, lieber von den Alten und der Geschichte derPhilosophie, als von Leibniz und Wolf ausangeumüsse. Ueberhaupt stehen die letzten zween in sehrabstechendcm Licht — kurz diese Geschichte derPhilosophie wird auch corisummatisiimuirrviruin, durchlaufen zu haben, nicht gereuen.
In der Psychologie sind vortreffliche Sa-^chen. Die Lcibnitzischen Dichtungen von den Mona-den, der Harmonie und der Freyheit wollenihm nicht zu Kopf. Hier findet man viel gesundenVerstand, und zwischen inne sehr naive Urtheile.Gesnec bekennet, er habe sich lange zu dieser Phi-losophie gezwungen, schämet sich aber nicht, Palino-dic zu singen, zeigt auch, wie wenig neu diese Hy-pothesen zum Theil sein,: z. E. des Leibniz Har-monie zeigt er im'bekannten Kartesianer 6sulinxden Leibniz gewiß gelesen — alles mit vieler War-me, als Mensch geschrieben und nicht als Monade. —
Ontologie folgt. Wer nach Ecncsti undden Alten diesen Theil im besten Latein lesen will,lese. Oft wird auch gezeigt, wie wenig neu dieser undjener Grundsatz sey, der Autor hat aber nach vielscholastisches Spinnweb beizubehalten gewürdigt. DietlreoloZia natnralia ist mit der Schlichtheit undgesunden Vernunft geschrieben, wie die Psycholo-g i e und die philosophische Geschichte.Der Vers, legt einen sehr richtigen Begriff dertIlsoloZ. natural, zum Grunde, und zeigt, daß nicht