Druckschrift 
Zur Philosophie und Geschichte Theil 12 (1820) Sophron
Entstehung
Seite
300
Einzelbild herunterladen
 

S o p h r v n.

Äua

thck lebte. Der Abschnitt von den neuern Rei-chen ist nicht viel wcrth. Da sind weder die be-sten Bücher genannt, noch die nöthigsten Begriffegegeben.

Genealogie, Heraldik und daS Reisenfolgen. Wer soll also reisen, wie hier geschriebensteht? ki.cl voiisiclsrLwclllZ rrunirnos siraatsalos, cliZwose.encln lasiularia, rnussa

ein philologischer Handwerksbursch! und gelcits ihnGott! Daran ist nicht gedacht, daß ein andererMensch, ein freyer, genievoller, edler Jüngling reise!

Die Ki re h e n ge s c h i c h te ist auch für Un-theologen unvollkommen und verzogen. Soll jederGelehrte eben das in diesem Felde wissen und da-von denken? Die G e l eh r te n - G e sc b i c htc istmit Büchertiteln und Fachern zu überhäuft; daherist für den Geschmack, den Verstand und das Geniehier wenig. An diese Gottcsgabe wird für lauterGelehrsamkeit nicht gedacht: denn der Autor cxccrpir-te den Büna ui sehen Katalog und wollte zu vielsagen.

Aber nun kommt ein klassischer Abschnitt, diephilosophische Geschichte, sie ist auch dasgrößte im Buch. Insonderheit in der ältestengriechischen Philosophie ist Gesner vortrefflich: mansicht, Orp he us und Pythagoras liegen ihmam Herzen. Er verthcidigt diese würdigen Altvaterdes menschlichen Geschlechts, doch ohne Ucbertreibung:rechtfertigt insonderheit das alte Gleichniß zwischenGott und der Seele der Welt, und so schlicht undtreffend gehl er in seinen Urtheilcn hinunter, bis aufunsere in der Philosophie (Epa!) höchste, letzte undgüldene Zeiten. Zn diesen erkennet er, vom Geist