schöne Bücher seiner Universitätsbibliothek so wenig,Hobe nutzen? oder vielmehr, wie wenig Geschmackihm diese haben geben können selbst, wenn er siekannte! Man sieht an Gesner, was man an sovielandern siehet,. daß der Geschmack dieser Art eine, Ga-,be früherer Zahre ist,, die irn Alter schwerlichmehr erlangt werde.. Welch änderet Mann ist hierHeyne! — Die Redekunst ist ebenfalls sehpschulmäßig behandelt.
Die Einleitung von der Geschic ht? über-haupt (Z. 386) und vom, historischen Glau-ben (§. 406) ist trefflich, wie meistens alle allgemei-ne Einleitungen der Art. Es sind Grundsätze einesMannes von richtigen Sinnen, durchs Lesen derAlten, nicht durch kritische Sophisten, Geschmäkler,Zweifler, mathematische Metaphysiker, u. dgl. gebil-det. Es ist also eben so>eine Narrheit, in der Ge-schichte mathematische Beweise oder Gewißheit zu for-dern, als — in der Mathematik historisches Aeugniß.Und doch ist diese Narrheit heut zu Tage beliebterGeschmack- Einer der trefflichsten Philologen, Fre-pe t, hat in den Kommentaren seiner Akademie dar-über eine, Abhandlung geliefert, die ich, so wie dieMeisten von ihm,, Ms diesem Wust herausgezogewund besonders bekannt gemacht oder übersetzt wünsch-te. Er steht da nne ein König unter den Kegeln.
Die Anweisung Gesners zur Geographiewist nicht viel sagen : tue. Anweisung zur Chrono-logie nennt wenigstens gute Bücher, so. wie auchder Abschnitt von der alten Geschichte. Als einVerzeichn iß und Beurtheilung der zum Lheil kostba-ren Hauptbücher muß man diese Stücke brauchen:hg hats dem Autor genutzt, daß er neben der Biblio-