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Zur Philosophie und Geschichte Theil 12 (1820) Sophron
Entstehung
Seite
298
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Von den morgenlandischen Sprachen ^ insonder-heit den neugefundencn Alphabeten sind gute hi-storische Nachrichten; der Artikel von den curopai-sehen Sprachen taugt nicht viel. Der Jüng-ling sollte einen kurzen Begriff von der Natur,Abstammung, dem Charakter, d. i. demunterschiedenen geistigen Gepräge der neuerngelehrten Sprachen bekommen: alSdenn svllts bestimmtwerden, wiefern und zu welcher Klasse vonGelehrsamkeit jede nützlich oder unentbehrlich sey: so-dann, damit der Jüngling Lust schöpfe, die vornehm-sten Bücher und Meisterstücke derselben-von alle dem wenig!

Die Poesie ist als maL'u.s, der Sprache in ei-nem guten Gesichtspunkt gestellt, mit unter auch guete Bemerkungen, was z. E., die wahren Dichter im-mer ausgerichtet m st - ober der Autor klebt zu sehran den lieben. Sylbenmaaßen, hatvom poeti schenGehör sonderbare Begriffe, und ist hier nur einSchulpoet. Das harte Urtheil über Klop.stockhat etwas Wahres, ob. es gleich schwazhaft und un-edel gesagt ist. Noch mehr Wahres hat das Urtheilüber Meiers Aesthetik, der Gesner sehr feind ist.Baumgartcn würde cs nicht besser ergehen, wenn,er nicht aus Gesurrs sschesauruL Exempel hergehy-let hatte: da ist nun eine Liebs der andern wertst.

Ueberhaupt wars eine Frage der Untersuchung werth ewoher die alte und neue Aes th eti k, Pv e-sie, Nedekunst und Philosophie sichMeistens also feind sind? und an wem dieSchuld, liege? Ohne Zweifel an beyden Theilen >Bey den AbschnittenMythologie und Ma-lerei" ist zu verwundern, wie der Autor so viel