Von den morgenlandischen Sprachen ^ insonder-heit den neugefundencn Alphabeten sind gute hi-storische Nachrichten; der Artikel von den curopai-sehen Sprachen taugt nicht viel. Der Jüng-ling sollte einen kurzen Begriff von der Natur,Abstammung, dem Charakter, d. i. demunterschiedenen geistigen Gepräge der neuerngelehrten Sprachen bekommen: alSdenn svllts bestimmtwerden, wiefern und zu welcher Klasse vonGelehrsamkeit jede nützlich oder unentbehrlich sey: so-dann, damit der Jüngling Lust schöpfe, die vornehm-sten Bücher und Meisterstücke derselben-von alle dem wenig!
Die Poesie ist als maL'u.s, der Sprache in ei-nem guten Gesichtspunkt gestellt, mit unter auch guete Bemerkungen, was z. E., die wahren Dichter im-mer ausgerichtet m st - ober der Autor klebt zu sehran den lieben. Sylbenmaaßen, hatvom poeti schenGehör sonderbare Begriffe, und ist hier nur einSchulpoet. — Das harte Urtheil über Klop.stockhat etwas Wahres, ob. es gleich schwazhaft und un-edel gesagt ist. Noch mehr Wahres hat das Urtheilüber Meiers Aesthetik, der Gesner sehr feind ist.Baumgartcn würde cs nicht besser ergehen, wenn,er nicht aus Gesurrs sschesauruL Exempel hergehy-let hatte: da ist nun eine Liebs der andern wertst.
Ueberhaupt wars eine Frage der Untersuchung werth ewoher die alte und neue Aes th eti k, Pv e-sie, Nedekunst und Philosophie sichMeistens also feind sind? und an wem dieSchuld, liege? Ohne Zweifel an beyden Theilen >Bey den Abschnitten „Mythologie und Ma-lerei" ist zu verwundern, wie der Autor so viel