S o p h r s n.
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und daß man die ersten Grundsätze der Wissen-schaften allemal glauben muffe, eines Weisen inGriechenland werth. Hier ist Gesner Philosoph,d. i. Menschenkenner und Menschenfreund, des Jüng-lings Vater. (§. 47 — 78.)
Die Einleitung G. 79 u. f.) von der Spra-che überhaupt, ha.t wahre und zum Lheil tiefe undneue Züge: überhaupt geliugts Gesnern, wenn
es an die Seelenlehre und etwas ans Wunder-bare streift; die neuere Philosophie aber, wasSprache überhaupt ftp,, ist, wie leicht zu erachten,hier noch nicht genutzt. Der Leser muß diese Lückeausfülken: denn je genauer man das Werkzeug der
Vernunft und Wissenschaft kennet, desto besser kannmans brauchen. Hier wohnt recht die Jnstrnmen-talphilosophie, wie man die lhörichte syllogistische Kunsteinst nannte.
In Absicht auf die Muttersprache (§. 8611. f.) ist Gesner billiger als die Latinisten zu seynpflegen; es. ist aber nicht eigentlich getroffen, wa-rum? wie? rmd in welchem Maas sie gegen andereSprachen zu treiben? noch weniger ist ihr Charak-ter so unterscheidend bestimmt, als ihn ein Kenneralter Sprachen hatte bestimmen können. Hier mußder Leser vieles dazu thnn, aus neuen und altenBüchern., die Gesner nicht kannte. Vortrefflich istsbemerkt, was Religion und Bibel zur Erhal-tung, Prägung und Bildung einer Sprache thue,Und auch bep der deutschen gethan habe.
Die Abschnitte von der lateinischen undgriechischen Sprache, auch mit den angezcigtenBüchern, sind klassisch. Ein einziges Buch in seinerArt, wenn alles, so wäre.