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Zur Philosophie und Geschichte Theil 12 (1820) Sophron
Entstehung
Seite
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hier nur um der Lebendigen und nicht um der Tob-ten willen schreiben. Reinlich die Schranken einesSchulmannes werden hier recht offenbar. Wo dieWortwissenschaft, die Kenntniß der Titel, oder end-lich eine gewisse Schlichtheit und Mündigkeit des Be-griff.' gnug war, ist Gesner vortrefflich. In den ei-gentlichen Schulwissenschaften zieht er Anweisungals ein Meister und feine Beobachtung als Künstler;zeigt auch mit kritischer Kenntniß und Sorgfalt gu-te Quellen und Bücher weitern Unterrichts an: hierist er ein Kleinod. So z. B- die Artikel von denSprachen, von der Redekunst,, das vortreffliche gro-ße Stück von der philosophischen Geschichte, insonder-heit bei den Alten , u, dgl. §>ie Stücke, >vo cmschlichter Blick und gesunder Menschenverstand hin-reicht, z. E. von der Anweisung zum Lernen über-haupt, von psychologischen Systemen und von denxriniis natrrras in der Morest, sind eines Weisenin Griecbenland werth. Zn andern Stücken, sichtman, wt>c der Philvlog fremde. Der Eingang z.E. vom Anwuchs der Rcalwissenschaft in unfern Zei-ten ist dürre, aus Titeln oder vom Hörensagen. DieAbschnitte von der Poesie, noch mehr von derMusik, am meisten endlich von der Malereibleiben zurück, und her letzte ist des Buchs und des.Verfassers ganz unwerkh. Wer kanns ausstehech dieMythologie gepriesen zu lesen, weil sie Feuerwerkund Vackwcrck inscrihict? oder das Schönedurch Degenknopf, Huttrcffe und Schuhschnallen er-läutert zu sehent Geographie, neuere Ge-schichte, vom Reisen und Kirchenge-schichte sind auch Abschnitte der Art: sie sindhie Thalcr des Buchs, die aber zu bessern Höhen,