S o p h r o n.
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warf, mit dem Ausruf: „Fort von hinnen! Nichtsbeiligcs ist in Dir!"
Dies reine Göttliche soll jeder Jüngling in sichbewahren und ausbilden; es ist der feinste Umrißseines innigsten Wesens. Dies reine Göttliche solljeder Lehrer in seinem Schüler, als seinem jungenFreunde anerkennen oder kennen lernen! es lieben,'ehren und ausbilden 1 — In ihm wohnt des Men-schen einzelne Kraft, seine reinste Glückseligkeit, seineinnigste Weisheit.
Aber ach! Nichts wird so leicht entweihet, alsdies Heiligthum! dies himmlische Gemablde wirdso leicht beschmutzt! diese Perle geht so leicht ver-kehren! — Wenn sie zertreten ist, wer kann siesammlen? wer kann ihr ihr« vorige Gestalt, ihrenHellen reinen Glanz geben? Frage sich also jederJüngling: „ist in dir etwas Heiliges? und was
ists? Wie hast du cs bewahret ? wie ausgebildet?,,Jeder lernende Jüngling frage sich: „in Wissen-schaften und Uebungen, was ist dir heilig? welcheWissenschaft treibst du als eine heilige Wissenschaft,der du aus den Grund kommen wolltest? Kamst dudahin? Zieht sie dich noch an, mit himmlischemunwiderstehlichem Zuge?"
„Welche Schriftsteller, welche Grundsatz« sinddir heilig? Was liesest du am liebsten ? wobei gehtdir dein Jnnres auf? was ercerpirest du am sorg-fältigsten, am treusten? Lebest du lieber mit großenoder mit kleinen Geistern, mit Engeln oder mitGergesenern?"