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Zur Philosophie und Geschichte Theil 12 (1820) Sophron
Entstehung
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S o p h r o ri.

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Plan und Absicht. Ein schlechtes Lesen und einemorgenländische Opiumgesellschaft sind beidegleich ungesund und gefährlich. Dort und hier ver-zerren sich Gesichter und Seelen, dort und hier wer-den sie ausgespannt, um zu erlahmen.

Ihr excerpiret. Nur das heilige in einem Buch,das reinbewahrte, Ewige sollte man ercerpiren, dasGold. Nirgend erscheint der Verstand oder Unver-stand, der Geschmack oder Ungcschmack, das Zweck-mäßige oder Zwecklose eines jungen Menschen mehr,als in den Erecrpten. Traurige Schädclstättc, wosie nicht Geist, Absicht, Zweck, Herz belebet!

3. Das Heiligste in einem Menschen, alsoauch in einem Jüngling ist sein Geist; er heili-get den Körper, Zweien Jünglingen, die die Schriftauszeichnet, Joseph und Daniel, weiß sie rein edle-res Lob zu geben, als:in ihnen war der Elohim,der heiligen Götter Geist;" und Ec, den sie als diereinste Müthc der Menschheit darstcllk, war in hei-ligem Geist gebildet und mit seinem Kreudenöl vorallen Sterblichen gesalbet. Genius nennen wir ineinem Menschen das Göttliche, das in ihm lebt,das ihn eigen charakterisirt, treibt und beseelt ; wohl!wenn dieser überirrdische Engel in ihm ein reiner,heiliger Genius ist, der sich das Edelste nur zu sei-ner Laufbahn erkieset. Gemeines, Schlechtes wirder nicht sehen, oder verschmähen; nur mit demReinsten in reinen Geistern lebt er; dies ist seinElement, sein Athem, seine Wirkungssphäre. WieManchen gepriesenen Schriftsteller wirst er fort, wiejener eine unanständige Gestalt aus dem Tempel

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