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Zur Philosophie und Geschichte Theil 12 (1820) Sophron
Entstehung
Seite
261
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Liebest du die Regel? denn heiliger ist nichtsals Ordnung und Regel. Liebst du sic allenthalbenin Wissenschaften, Mcynungen, Sitten, in Hebun-gen , in Kleidern und Gelberden? oder ist dir allent-halben das Oberflächliche, Flüchtige, Freche, Unver-ständige und Unanständige, pöbelhaft-gemeines Ge-schwätz lieb und wert!)!"

Fragt Euch Jünglinge hierüber vor den Altärender heiligsten Männer aller Zeiten, die wir vereh-ren. Leget dabei die Hand auf Euer Herz und seydredlich.

Wir fangen jetzt ein Examen an. Keine Wis-senschaft, kein Autor werde von uns mit unreinenHänden angegriffen , und in jedem hinter der Schaleder reine Kern gekostet.

Geister der Wissenschaft, ihr reinen ewigen Seelen!

Geister der Sitten und Zucht, werdet, o werdet unsnah!

Possen bannet hinweg, unkeuschen Geschmack und denDünkel

Der Kastaliens Quell schmählich entweihet und trübt!