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S o p h r o n.
geweiht, durch Opfer und heilige Gebräuche beschwo-ren ist; u n v e rb r ü c h l i c h.
8uwLtum ist also auch unverletzbar. Wasnicht beschcidet, was von keiner freche» Hand be-rührt werden durfte, hieß inte-grunr, snncturn.
8awctunr endlich hieß, waS der göttlichen Ge-genwart näher, von ihrer Kraft durchdrungen ist,worin der Geist der Götter selbst wohnet.
Lasset uns sehen, wie in jeder dieser Bedeu-tung , die im Grunde nur Eins sind, den SchulenHeiligkeit benwohne.
i. Sind Schulen Pflanzstätte zu Bil-dung menschlicher Seelen. Gabe es einenreineren Zweck? eine heiligere Statte?
Heilig ist eine jugendliche Seele; die oberstenEngel des Himmels, sagt Christus, sind ihre Dienerund Schntzgeister auf Erden; in dem reinen jugend-lichen Antlitz einer Kindcsseele schauen sie Gott.Wehe ruft er aus über den, der Eines der Kleinenärgert.
Und wie leicht werden sie geärgert, d. i. ver-letzt, verführt! Was ist aufmerksamer als eine ju-gendliche , kindliche Seele? Jeden Eindruck nimmtsie- wie eine höhere Eingebung an, brütet den Ge-danken aus, oder spinnet ihn weiter. Ich glaubenicht, daß Segen über oder in einem Menschenwohne, der, wie die Schrift sagt, den Geist Gottesin ihnen lästert oder betrübet.
Verbannt sollte also aus den Schulen seyn alleFrechheit der Grundsätze, der Sitten und des Ge-schmacks, alles Lüsterne, Weichliche, Kriechende,Abscheuliche, mit welchem Namen es sich auchschmücke, wie sehr er auch der Modegeist befördere.
Diesem