S o p h r o n.
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nicht nur seinen Geschmack, sondern auch seinenMagen mit ungesunder Speise! aus der Schulezieht er auf eine lkniversität, wo ihn ein Gleichesverführt; er liefet, er hört, er spricht und schreibtsich nicht zwar zum Doktor, aber zum frühzeitigenAutor, der auch den Geschmack verderben hilft, weiler selbst keinen guten Geschmack hat. —- Wie man-chen Jüngling haben wir gehabt, von guten Ga-ben, voll schöner Hoffnung; Uerba klorwit, seässc>5 etc.
2 I Im Lehren und Leben ist nichts so schwerzu treffen, als die Mitte, nichts so schwer als dasZuviel! wiiwiwiw, zu vermeiden. Als sich derdeutsche Geschmack etwas aufzuhellen anfing, schriebman eine Reihe Bücher und Disputationen äs soczuocl wiwiiurw ssi iw DUsoloAin, i?1w1c>Ic>Aiu,i?k>ilc>sop>iiia sts. Jedes Jahrzehend sollte dieseFragen in allen Wissenschaften und Lehrmethoden er-neuen : denn am Rade der Zeit hat sich ein neueswirniwiw, Unrath gesammlek. Wozu dient dieserUnrath? sollte man also aufs neue fragen, strengefragen, und das wiwwurw wegwerfen: denn es bela-stet, hindert, verführet.
3) Lxcwwew heißt Prüfung; in den wenigenTagen und Stunden desselben kann man nicht jedenKopf, jedes Gedachkniß, jeden Fleiß und zwar injeder Wissenschaft prüfen. Kein Verständiger wirddies verlangen und fordern. Aber die Waage desVerhältnisses wird aufgehangen, daß öffentlich er-scheine, was wird getrieben? wie wirds getrieben?in welchen Verhältnissen, in welcher Ordnung, mitwelcher Zusammenordnung sind Lectionen und Ue-