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Zur Philosophie und Geschichte Theil 12 (1820) Sophron
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S o p h r o n.

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uns daran, unerträgliche Fesseln! Warum sollteder Jüngling, der um ersten Tage unscrs Examensdie Lehre der Moral, von Fehlern und Krankheitendes Verstandes und Willens so lichtvoll, so bestimmtvortragen gehört, und selbst vorgetragen hat, nichtlebhaft gereizt werden, diese Fehler zu vermeiden,dieser willigen Krankheiten sich zu entwöhnen? Wa-um sollte ec, wenn er in Pindar einen Wagenren-ner, einen Lauser und Kampfer so edel besungen ge-hört hat, nicht nach dem schönem Kranz des edel-sten Wett- und Wagenrennens, der Kunst des Le-bens streben? Die idcalische Götter - Gestalt, dieder Thebaner singet, ist sie nicht in ihm? sagt ihmsein Herz, sein gutes Herz nicht, was er zu bekäm-pfen, mit wem er zu wetteifern, was er zu errin-gen habe? O Jünglinge, lernet im Pindar, imcdcln Pindar, die edelste Kunst des Lebens! Euchselbst vom Ikon zum Ideal, das in Euch liegt,anszubilden, und zuvor, rein zu wissen, was iuEuch liege, wozu Ihr da seyd? Das xulcruin,äsosrw, Ironsstuna, ckscoium ist das Band desVerstandes und Willens. Wer in Pindar, wozuuns unsre Zeit so sehr einladet, die edelste Kranzesammlet, bricht von jeder Handlung, von jedem Ge-nuß, von jeder Uebung die schönste und edelsteBlume.

Ferien gehen an. Ihr Jünglinge, sammletsie euch; Euch blühe in dieser von Euch rühmlicherworbenen Ruhe jede edlere Blume des Kennensund Wissens, des Bestrebens! Leset ein gutes Buch,leset das schönste Buch, das ihr wisset, leset es fürEuch, in Euch, idcalisch, daß ihr euch dieser Ferienerfreuen wöget. Dann kehret zurück zu diesem Mu-