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Zur Philosophie und Geschichte Theil 12 (1820) Sophron
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S o p h c o n.

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will; man muß sie ganz wissen, drum lehrt undfaßt sie sich von selbst. Licht ist Licht. Wem Lichtaufgegangen ist, erleuchtet, auch ohne, daß ers weißund will. Wem es fehlt, trüge er auch zehn kleineHornlaternchen, damit kein Unglück geschehe, mit sichumher, was können feine Lehrlinge thun? Sie zei-gen auch das kleine Hornlaternchen ohne ein Stümp-chen Wachs - und Lalglichtes. Ich kenne kein lu-stigeres Thema als gegen die Aufklärung zu redenund zu schreiben: denn in einem stockdunkeln Saaltanzt sicks anmuthig. Nichts ist fürchterlicher als inden Abyssus hincinzufehn, wo 200, 2000, undmeinetwegen 20,000 Iaht her wiedcrgekaute Worteim eckelsten Dunst, unverständlich hinaufstcigcn! UndKinder, Jünglinge, lchrbegierige Jünglinge mit die-sem Dunst füllen wollen, daß sie ihn einschluckenmüssen, um ihn uns wieder zu geben, uns 0wehe, mich schaudert! mich eckclt!

Hinweg Herkommen! alte, leere, trage Ge-wohnheit! Hinweg du einschläferndes, sinnbcrau-bendcs Opium, hinweg! Wer nicht weiß, kannnicht lehren; verständlich kann keiner eine Sachemachen, der sie nicht selbst versteht; angenehm kannkeiner eine Wissenschaft machen, an der er nicht selbstFreude schöpfte! Jeder Lehrer muß seine eigne Me-thode haben, er muß sie sich mit Verstände erschaf-fen haben, sonst frommt er nicht; ein blinder Füh-rer der Blinden! lächerlich und erbärmlich tanzen sievor uns vorüber.

3 . Sollte endlich der dritte Fortgang ein blos-ser Wunsch seyn, daß sich in Allem der Verstandmit dem Willen, die Theorie mit der Uebung ver-bände ? Ich glaube nicht! Nur Fesseln hindern

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