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S o p h r o n.
in ihm; er darf nicht gezogen werden; der innereVerstand der Sache ziehet ihn; er muß hervorge-ben , was er cinsah, was er mit Wohlgefallen nichtetwa nur, sondern mit innerer Inbrunst erkannte.Diese Funken des Erkennens sind himmlische Fun-ken, ssiriina aeternitatls. Wer blos das Bild derSache hat, kann auch und zwar sehr angenehm dis-curiren; Bild aber ist einmal nicht Sache; vomBilde discuriren und genossene Wahrheit anschaun,ist nicht dasselbe. Worte endlich hersagen, gut undbestimmt hersagen, ist gut oder mag gut scyn, ge-rade aber nur für die, die an der Sache selbst oftam wenigsten Theil nehmen: sic werden also getrie-ben, und müssen getrieben werden, weil der Geistsie nicht weckt, weil keine innere Zusprache sich zwi-schen dem zu Erkennenden und unsrer Erkenntnißdurstigen Seele sie zum Genuß zwingt und cinladet.— Es wäre kühn von mir, hier Grenzscheidungenmachen zu wollen; zumal in einem Gymnasium al-les gelehrt werden muß, Sachen, Bilder, Worteund Zeichen; soviel ist indeß gewiß, daß ich mehrereLectionen, da Worte in klare Ansicht der Sachenverwandelt wurden, und den Jünglingen sich einge-pragt haben, nicht nur aus dem Alterthum, sondernauch aus den Wissenschaften, z. B. Physik, Geo-metrie, Botanik u. s. f., mit innigem Vergnügengehört habe. Ich wunderte mich nicht, daß die Lehr-linge so munter sprachen: denn sie hatten begriffen,drum sprachen sie munter, wo sie nicht begreifen,sondern herbeten sollen, da hört das muntre Spre-chen von selbst auf. —
Ach , m. H., Freunde, Brüder, Lehrer, Lehr-linge und Schüler — was hilft alles bemänteln!man muß eine Sache wissen, die man lehren