S o p h r o n.
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wodurch man seine Schwäche überwindet, seine eigen-thümliche Schwache, die niemand besser als wirselbst kennen, die zu überwinden uns am schwerstenwird, und die die Eigenliebe so gern in Schutznimmt; bestehe diese worin sie wolle; sey es Hangzu Stolz, zu thörichter Einbildung von sich selbst,an der so viel junge Leute unsres Zeitalters krankliegen, mithin zu Geringschätzung und Verachtungandrer; oder Neigung zu Haß, zu Zorn, zu Men-schenseiiidschast, oder zu Verzagtheit, zu Kleinmuth,am meisten zu Ueppigkeit, zu Wollust, Trägheit,zu Tändele» mit dem andern Geschlecht. Durch allediese Neigungen, wenn sie überhand nehmen, ver-liert, vertändelt, entnervt, vergället der Jünglingsein Leben und schafft sich keine andre Aussicht, alssich und andern zur Last zu werden, das Leben einstselbst als eine Bürde zu tragen, oder zu vergeudenund zu verlieren. Von allen diesen Feindinnen desLebens hinweg, Ihr Jünglinge! — lernt leben, ge-sund , würdig und glücklich leben!
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Dom wahren Fortschritt in der Schule.(Rede nach dem Eramcn). räoc>.
Wenn wir in der Zeit leben, so müssen wirauch mit der Zeit fortschrcitcn; ich freue mich derUebcrzeugung, daß unser Gymnasium und die von
uns