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Zur Philosophie und Geschichte Theil 12 (1820) Sophron
Entstehung
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230
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S o p h r o n.

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werden! Und du, heiliger menschenfreundlicherMann, der scharfscheud, wo es unserm Geschlechtfehle, das Wort aussprach: wcr cin Kind aufnimmtin meinem Namen, der nimmt mich auf; wcr die-se Geringsten eines ärgert, dem wäre besser, daßein Mühlstein an seinen Hals gebam.t und er insMeer versenkt würde; schaffe, erwecke unter unsauch im kommenden Jahrhundert in deinem SinnChristen!

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Non ooliolas, reff vitas äisoenänrn. 1800.

Nur drey Worte scyen mir vergönnt, über einebekannte Oiegel: nicht der Schule muß manlernen, sondern dem Leben.

Was heißt lernen? Man hat davon falscheWegriffe, wenn man glaubt, es beiße: fremde Wortesich cinpragcn. Worte sind Schalle; ohne Gedankendrücken sie sich zuweilen, zumal in der Jugcnd, mitgroßer Kraft cin; ohne Gedanken aber hat man sienur als Papagay gelernet: denn bekanntermaßen lernt^ auch der Rabe, der Papagey Wortschalle und sagtsie zu rechter und zu Unrechter Zeit wieder.

Worte ohne Gedanken lernen, ist der menschli-chen Seele cin schädliches .Opiums, das zwar zuersteinen süßen Traum, einen Tan; von Sylben und