S o p h r o n.
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Sich mein Gesang empor!
Rur Du giebst Weisheit, Pallas nicht tAus Deinem Lichte quillt ihr LichtZu Sterblichen hervor.
Sie leite mich im Labyrinth
Des Lebens, wo, durch Irrthum blind,
Sich mein Verstand verliert,
Wenn sie die Nebel nicht zerstreut,
Und mich durch alle Dunkelheit,
Zum Glück und Guten führt.
Es flieht vor ihrem Hellen BlickDer Lhorheit flüchtig Schatrenglück,
Manch farbicht Lustgesicht.
Sie sieht, trotz feiner Mummerey,
Daß alles, alles eitel sey,
Allein die Tugend nicht. *).
Im verflossenen Jahrhundert wie viele jungeMenschen gingen, aus diesem Gymnasium hinaus!Sie blühten in, sie blühten außer ihrem Vaterlandund brachten Früchte. Wie mancher Prometheussaß hier, bildete Menschen, ungesehen stand hinterihm die fleißige Minerva; und in seinem Hausenagte der Geyer an ihm, Hunger, Sorge, vielleichtHaß und Verachtung. Soll dieser cckle scheußliche Kon-trast noch ein Jahrhundert wahren? Nein, höchsteoberste Weisheit, das traun wir dir, als der Freun-din unsers Geschlechts zu, gewiß nicht, gewiß nicht.Fördre also, wenn es seyn kann, dein Werk; war-yim wolltest du es nicht fördern? Sprich: „es werdeLicht und es wird, wo es noch dunkel ist, Licht
H An die Weisheit; von Uz.