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S o p h r o n.
und in noch altern Zeiten:
„Nun treiben wir den Tod hinausTod, Teufel, Pabst und Hölle;das waren prächtige Schulaufzüge! Jetzt ziemt eSuns, den alten Adam mit Werk und Wesen zu begra-ben : denn ein neues Jahrhundert geht an! O sey es,wenn es mir vergönnt ist, hier wieder zu erscheinen,ein lichtbringendes, für unser Gymnasium erquicken-des, für Lehrer und Schüler freundliches Jahrhun«'dert! In diesen einladenden Wünschen wollen wiralle das Lied anstimmen:
Gott gebe nur ein fröhlich Herz,
Erfrische Geist und Sinn, in s. ,
Er laste seine Lieb' und Gut'
Um, verstund mit uns gehn, u. f>
Die Ferien gehen an! Sie werden jedemSchüler eine erquickende erfrischende Lustzeit, wo erjeden Tag mit einer guten Wiederholung, einer nütz-lichen eignen Uebung, einem neuen frohen Entschlußanzeichnet. Auch Er begrabe den alten Adam seinesvorigen Lebens und schicke sich zu, daß das 19WJahrhundert ihm auch aufgehcn könne, als eine heil-bringende Aurora!.
Den 2tcn September gehen die Schularbeitenwieder an , jeder junge Krieger stehe an diesem TageKey seinem Feldzeichen unter dem Helm und Schildeder Minerva. Und so lebt wohl, liebe Jünglinge,der Anwuchs und die Hoffnung unsres Vaterlandes!Lebt wohl!
Mit den Worten eines unserer gcliebtcsten Dich-ter scy mir ein etwas höterer Schluß erlaubt, zudieser meiner sakularischen Begrabnißrede.
Bon fabelhaften Namen reißtZu Dir, vollkcmmner höchster Geist,