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S o p h r o n.
Spiel der Ursache und Wirkung: wenn dasgeschiehek, was wird werden? Das Spiel der H ü I fe-rn irtel: wenn dies sich zuträgt, was muß gesche-hen? wie kann man sich helfen? das Spiel derZufälle; wenn man dies thut, was kann sich zu-tragen? das Spiel der Mittel: wodurch kann dies,das mehr »och bewirkt werden? u. f. Für sich ge-nommen, ermüden diese Spiele bald; im Fortgangeeiner Arbeit aber kann und muß sie der Lehrer un-vermerkt fast wider seinen Willen anwenden. Ebendadurch wird nicht nur die Aufmerksamkeit fest ge-halten, sondern auch die edle, die uns so unentbehr-liche Kraft, das Vermögen praktischer Er,fi ndung gestärkt. Es giebt Spiele des Witzesund Scharfsinnes, Ähnlichkeit und Unähn-lichkeit zwischen Dingen zu finden; wie oft kann derLehrer, wenn er nicht blos dociren, d. i. steif undhölzern vortragen, sondern die Seelen der Schülermit sich arbeiten lassen will, wie oft kannund muß sie der Lehrer hervorholend, fragend, ver-anlassend gebrauchen. Man hat Sprüc Hw örter-spie lc; auch diese kann und muß die Schule oftgebrauchen. In den Sprüchwörtcrn jeder Spracheberuht ihre wahre Kraft und ächte Volkswcis-heit. lieber manche Sprüchwörter läßt sich eineAbhandlung, ein Buch, ein Drama schrei-ben, ja viele sind daraus geschrieben. Die gcscheid-testen, weisesten und witzigsten Männer aller Zeitenund Völker haben sich mit Sprüchwörtern beschäf-tigt und erlustigt, vom weisen König Salomo anbis aus Erasmus, Bako — und wie viel andremehr! Des großen Erasmus Witz und leichteSchreibart ist aus Sprüchwörtern und gangbaren