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Zur Philosophie und Geschichte Theil 12 (1820) Sophron
Entstehung
Seite
219
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S o p h r o n.

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nen, Religionen, Sprachen; so artete, so entartetees; bis wir jetzt da sind, wo wir sind; schlingt sichdiese lebende Kette, man nenne sie Tabellen oderTypus, durch die ganze Geschichte, und schlagt injedem merkwürdigen Moment electrisch an; einiAnnvnm pscms müßte der seyn, dessen Aufmerksam-keit nicht durch einen solchen Vortrag der Geschichte ge-weckt, dessen Seclenkräfte nicht auf die reichste Artabwechselnd und fort gehend so geübt wür-den, als ob er jede Begebenheit ansche, und sie selbsterstände.

k) Abwechselnd und fortgehend sey dieseUcbung. Hierin liegt das innerste Gebeimniß unsrerTheilnahme mit Lust und Freude, folglich auch unsreBildung. Leibnitz hat bemerkt, daß der menschliche Geistnie scharfsinniger, oder wie wir sagen, aufgelegter sey,als wenn er spielet; woher dies? manche Spiele sindso schwer, so ermüdend; andre sind so strengen Re-geln unterworfen; sie erfodern eine so wachsame Ge-nauigkeit u. s. f. Eben daß sie dies federn, machtdas Spiel für den Liebhaber interessant; es wirdnur dadurch angenehm , daß cs Seele» - oder Leibes-kräfte fortgehend und wechselnd, wech-selnd und fortgehend beschäftigt. ImFortgang der Beschäftigung liegt ein unnennbaresVergnügen; wir fühlen den glücklichen Fortgang,durch den unsre Kräfte wachsend gestärkt werden; jeabwechselnder dies geschieht, desto reicher fühlen wiruns an Kräften; bald diese, bald jene thut sich her-vor ; und geht zur Ruhe, ohne Ueberdruß und Er-schlaffung, von einer andern nach der Regel dcSSxielSabgelosct. Leibnitz schlug zu Uebung vcrschud.ncrSeelenkräfte mehrere ffolcher Spiele vor, D. das