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Zur Philosophie und Geschichte Theil 12 (1820) Sophron
Entstehung
Seite
218
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S o x h r o n.

rechnen > ollne Stimme und Gebellrdcn nicht sprechenund «rzalllen kann: so kann Mathematik z. B.nicht ohne sinnliche Darstellung, Geographienicht ohne Landcharten, Naturgeschichte nichtohne Abbildung, Physik nicht ohne Versuche undProben, Geschichte nicht ohne einen Leitfaden,der das Ganze verwebt und anschaulich macht, vor-getragen werden Jede von dieser Darstellungfordert und weckt Uebung. Wie die Natur alle unsreBegriffe mittelst der Sinne, mittelst ihrer Eindrückeund Uebung aufweckt: so kann es der Diener undSchüler der Natur, der Lehrer einer Wissenschaftnicht anders; je lebhafter, je deutlicher, je angeneh-mer und sinnlicher er seinen Schülern diesen t^-x us Vorhalt, je bemerklichec er ihnen macht, was inihm gesellen und nicht gesehen werden kann, wasmit der Seele gefaßt werden muß, je mehr erdiesen Typus selbst gleichsam zu schaffen, ausseinen Gliedern zu k o n stitui ren , auf seineGlieder zurückzuführen, und bey seinen Schü-lern in eine Art Sclb stschöp fung , d. i. inNachbildung zu verwandeln weiß; desto mehr ü b ter, d. i. er hat selbst und gewahrt Uebung. DieGeschichte z. B. (um nur ein Excmpel anzusühren)wird nie Uebung des Geistes, wenn sie diesen Typusentbehret. Blose kacta, src-ria sine aalcs, interes-firen nicht; treten sie aber in eine Reihe, in Glie-der, wird allenthalben wie an einer Kette gezeigt,wie dies aus jenem entsprang, wohin dies oder je-nes wirkte; greifen die Glieder dieser Kette so scharfin einander, daß man bey jedem Fortgang sieht undsehen muß: aus diesem entstand jenes, anderskonnte es nicht werden; so war, so ist das mensch-liche Geschlecht nach Landstrichen, Zeitaltern, Nario-