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Zur Philosophie und Geschichte Theil 12 (1820) Sophron
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S o p h r o n.

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die Noch hat ihn dictirt. Wenn ihr die Zankereyen,die Revolutions-Schriften, die Verunglimpfungenganzer Stande und Aemter leset, so denkt, einengroßen Thcil derselben lehrte der Hunger bellen, derEhrgeiz, die Habsucht, der Neid, die Noch belfern.Sie würden ihren Vater und Freund ermorden,wenn sie den aufftcffcn könnten; denn sie haben dasunglückselige Handwerk erwählt, zu schreiben,sich von Tinte und Druckerschwärze zu nähren. Oweckt andre Gaben in Euch auf, ihr Lieben, undwendet sie zu bcsscrm Zweck an, brauchbar zu seynfür Aemter, unentbehrliche tüchtige Männer zu Ge-schäften, gute Werkleute, Handelsleute, Künstler!Thur, was ihr lhun könnt und sollt, das zu wir-ke», wozu euch Gott, wozu die Natur euch bestimmthat; und wählet nicht nach äusserem Rang undAnschein! Achtung wird euch die Zeit geben;nur im Gebrauch seiner eigensten a ussc h l ie ß c ndeigenen Gaben ist man vorzüglich, eminent,glücklich.

III. Geist heißt Kraft, Leben. Imtobten Leichnam ist kein Geist; in einem kranken,schwachen Organ ist der Geist gefangen und dul-det. Wollen wir nicht wünschen, daß unsre Schuleeine Weckstätte des Geistes in gesunden ,tüchtigen, fröhlichen Organen sey undwerde?

Man spielt mit dem Wort Genie; indemman jede leichte, flüchtige Anlage, jede leicht erregteLust und Neigung, zu einer leichten, lockenden ver-gnügenden Wissenschaft Genie nennt, daher in un-fern Zeiten sich die Genies vorzüglich durch Knaben-