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Werde also diese Schule auch eine Weckstattedes prüfenden Geistes darin, daß unter.wohlbegab-tcn Jünglingen nicht alle einerlei) begehrten und sichführen ließen, wohin sie der Zeitgeist, der Hauch derMode treibt! Alles drangt zu unsrer Zeit sich hin-aus; zu viele wollen studircn; zu viele wollen Buch-stabenmänner werden. O! werdet Ge sc Hafts-männer, liebe Jünglinge, Männer in vielerlei)Geschäften! die Buchstabenmänner sind die unglück-lichsten von allen und müssen es nach Lage unsrerZeit von Jahr zu Jahr immer mehr werden. EinHandwerker, ein Künstler, ein Geschäftsmann istgewiß der brauchbarere Mensch vor so vielen unnü-tzen hochgelehrten Buchstabcnmahlern! Wie jetztdie Zeiten laufen, wird und muß seine Achtung zu-nehmen, dagegen Key der schrecklichen Concurrenzund großen Menge der Unwürdigen die Achtung derBuchstabenmänner abnehmen muß, und es kannvielleicht eine Zeit kommen, da sie verhungern. DieWelt hat der Wissenschaften, zumal des WortesGottes satt; sie will amüsirt seyn. Man mußsich ihr, durch was es auch sey, unentbehrlichzu machen wissen; im Studiren, oder was für einGeschäft man sonst ergreife, muß mans von Ju-gend an hierauf anlegen; brauchbar, vorzüg-lich, unentbehrlich zu werden in einem unentbehr-lichen Geschäft. O könntet Ihr die Klagen der Un-glücklichen hören, die dort und hie und da nachBrvd schreyen, auch bey guten Gaben, wie mansie oft persönlich, oft in Briefen wimmern hört;ihr würdet schaudern! — Wenn ihr einen dickenMeßkatalvg in die Hand nehmt, so denkt, den größ-ten Lheil dieser Bücher hat der Hunger geschrieben,