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Zur Philosophie und Geschichte Theil 12 (1820) Sophron
Entstehung
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S o p h r o n. 19Z

Gottes, kehre zurück in die Schulen, um da einen gu-ten Grund in den Ecmükhcrn der Jünglinge zu legen,und ihnen den festen reinen Charakter anzubilden,der sich durch die ausgelassene Unsittlichkeit, die gro-be Frechheit, die naseweise Zudringlichkeit, die jetztin so vielen Schriften herrscht, nicht verführen lasse!sondern der auf einem reinen Selbst unwandelbarfeststeht und nicht wankt. Cr kehre zurück undwohne in den Schulen unsers OrtS, da an ihm,wie niemand es läugnen kann, so viele Gelegenheitzu Zeitvertreib und Zeitverderb und'zu jener Keckheitist, die sich von Anstand und Sittlichkeit gerade los-sagt. Von Jugend auf, von innen wehe, GeistGottes, uns an; denn von aussen leben wir zu uns-rer Zeit in einer bösen Zugluft, in der garstigenDamonen-Welt.

II. Jede gute Gabe hieß bey den Ebraerneine Gabe des Geistes; Geist hieß ihnen, was dieGabe belebte, lauterte, brauchbar machte,und zum Zweck des Ganzen anwandte. Sollten wirnicht wünschen, daß, in diesem Betracht, SchulenWerkstätten des Geistes würden? wie viele und man-cherlei) Gaben keimen in diesen Jünglingen, alle-sammt gute, von Gott gegebne Gaben? Was kön-nen wir denn Schöneres wünschen, als daß Geistsie erwecke und belebe, daß ein guter Geistim Menschen diese Gaben kennen lerne, sie zu ih-rem Geschäft absondre und leite? Dem Geist Got-tes sind alle Gaben der Menschen gleich wertk, denndie menschliche Gesellschaft fordert verschiedene Ga-ben. Er arbeitete in jenen Künstlern am Bau desHeiliqthumS, und weissagte in den Propheten. Ersprach in ihnen ans Volk, richtete in den Richtern,Herders Werke z, Phil. u.Gesch. LH, N öo/rAron.