S o p h r o n.
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sie auch in ihrer Armuth glücklich, in ihrer täglichenGeschäftigkeit vergnügt, und durch eine stille Ge-wohnheit Gutes zu thun und zu lehren, allenthalbendas Ironsstunt ihren Schülern beliebt zu machen,und sich an jedem Fortschritt derselben zu erfreuen,gesund und heiter. Bald ward es denn ein schönerLohn für sie, die als erwachsene in Ehrenämtern zusehn, denen sie als Jünglingen schon Liebe und Ach-tung, bezeigten , und eben durch diese Achtung, oftnur durch ein stilles Wort, das diese Achtung mitFreude und Hoffnung ausdrückte, andern Mitschü-lern unbemerkt, einen unauslöschlichen Funken in siegeworfen hatten, der späterhin in die edelsten Flam-men ausschlug. Mit inniger Freude erinnert sich derJüngling oder junge Mann des guten Worts, dassein Lehrer ihm sagte, des Lobes, das er ihm alseinem Knaben gab, der Hoffnung, die er sich vonihm zu machen schien, und des Glückes, das erihm gleichsam väterlich weissagte. Einzelne Wortedieser Art sind oft die fruchtbarsten Saamenkörncrfürs ganze Leben des jungen Menschen; sie munternihn zum Schwersten und Würdigsten auf, und blei-ben unvergeßlich m seiner Seele. — —
Ich wende mich nun zu euch, ihr Schüler, undkehre den Satz Juvcnals in jene Lchre Quintiliansund so vieler andern selbst heiliger Schriftsteller um:inaxiurn cknbetur zmrsntious et <gui zgarsnturusunt loco, rsverentia, unter welchen die Lehrer ge-wiß die erste Stelle einnehmen. Gehorchet cuern Leh-rern und folget ihnen, denn sie wachen für eure See-len. So ermahnet die Schrift; und diese Ermahnung