>zz S o p h r o n.
Scheltworten und Erbitterungen zu Unrechter Zeit;schone ihn aber auch nicht, wo er sich selbst zu vielnachsieht, und Gefahr lauft, sich ganz zu verlieren.Der Schwur bey dem Haupt des Jünqlinges warbe« den Alten ein hoher, heiliger Schwur; diePflicht, dem Genius einer zu erziehenden Jugendvor dem Altar der Menschheit und des Vaterlandesgelobt, ihr ein zeu«r«^e>>)-Ss a-ee ein
a-üielnns Observator, praestss et tntelator zuseyn, ist gewiß eine heilige Pflicht. lIuisguis banoaram laeserit, babsat Aeniurrr iratnnr Aenerisbninani et rntininas Oivruri.
ssioch inniger aber spricht zu Euch, ihr Jüng-linge, der Genius dieses Orts: denn er ist EuerIdeal, eine Personifikation Eurer, euer kickissimusHermanns. Wie soll er euch erscheinen? wie wolletihr euch den Genius dieses Ort-, dieses Gymnasiumsam liebsten denken? Etwa wie jenes Gespenst demDion erschien, rriaZna rriulisr, Uabitir vultugusnilril a tra^rca ssuria ckistaris, ckomnirr seopisverrens, oder auf deutsch, als ein schrecklicher Orbitmit Dackel und Peitsche in seinen Händen? Odersoll es der Genius der Jugend, der guten Lehre undUnterweisung seyn, wie ihn sich die Alten dachten?Liebet ihr, wie ich nicht zweifele, die letzte Vorstei-lungsart , so merkt euch dieses.
i. In Platons Gesprächen nennet Sokratesdie jungen Leute, mit denen er spricht, gern mit denschmeichelnden Namen ss«<z/.ov/r z und wie dieserschöne Name Alles in sich fassen kann, womit dergrrte Genius diese Jünglinge beschenkt hatte, Schön-heit, Artigkeit, Talente, Wohlerzogenheit, kurz eineglückliche Natur und Physiognomie in Gemüths-
und