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Zur Philosophie und Geschichte Theil 12 (1820) Sophron
Entstehung
Seite
142
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S o fl h c o n.

sic leben und gedeihend fortlebcn sollen, müssen ih-ren beschützenden, leitenden, warnen-den, glücklichen Genius haben. Sobald die-ser ein Volk , eine Stadt, einen Staat, eine Ein-richtung, ein gemeines Wesen verlaßt, oder seineStimme nicht mchr gehört wird: so ist auch mitleichten Flügeln das Glück hinweggcflogen, und derböse Genius tritt, wie er dein Brutus oder Dionerschien, in fücchterlichscheußlicher Gestalt hkran.Ich bin dein böser Genius, Brutus; zu Philippensiehst du mich wieder." Und diesem schrecklichenWiedersehen entgehet sodann schwerlich Jemand. Weraber den Schutzgeist in sich, in seinem Beruf undStande, in der Gesellschaft, zu der er gehört, inder Einrichtung, zu der er mitwirkt, verehret: deinbleibet auch Er hold Und treu; er wird 5ucH,,c/.wr>,ein Glücklicher bis ans Ende seines Lebens.

Viatnra et gsriruin äsbst Usbsrs saliola.Ein Fürst, ein Gönner und Beschützer kann solchesallein nicht fern, ob es gleich sehr gut und wün-schenswerth, ja in vielem Betracht unentbehrlichnothwendig ist, daß Schulen, Gymnasien, kurz alledaurenden öffentlichen Institute auch solche Genienhaben. Der wahre Genius indeß muß im Insti-tut selbst lcben; ec muß mit ihm gebohren seyn,alle seine Kräfte wecken, alle seine Glieder bele-ben. Dieser Genius ist es sodann auch, der dasGanze in Gesundheit und Kraft erhalt, der esvor Gefahren warnet, ihm in Unglücksfallen cm-porhilst, es bei) Veränderung der Zeiten mitihnen neu verjünget und im Älter mit ju-