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Zur Philosophie und Geschichte Theil 12 (1820) Sophron
Entstehung
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aufrichken; ja wo man mit jedem Akhemzugc Er-quickung genoß, da war auch ohne Altar und In-schrift der Ort, an dem man sein Leben froh undgenialisch empfand, dem Genius heilig. Sohatten Quellen, Berge, Häuser, Städte, Wegeihren Genius; am ausgezeichnetsten aber hatten eKdie Gesellschaften der alten Welt von einzelnen Fa-milien an bis zum mächtigen ewigen römischenVolke. Die Genien der Hauser hießen Laren, obdieser Begriff gleich nicht so rein war, als der Be-griff des Genius einer Familie, dem dieseihr Wohlseyn, ihre Erhaltung oder sichtbare Bewah-rung zu danken hatte: denn sehr oft wurde die Ideeeines guten Genius oder DämonS mit der dankba-ren Erinnerung eines ausgezeichnet gutenGlückes verbunden. Der Hausgenoß schwur bei-den; Genius seines Herren, der spatere Römer bcydem Genius seines Fürsten, den er eben dadurchals den Schutzgott und Erbaltcr des Reichs verehr-te. Eenturicn, Collegia, Colonicn, Municipalstadteweihcten ihrem Genius, zumal als Neuangekomme-ne oder Glückliche und Wohlgedichene in entferntenOrten Zuschriften, Opfer, Gelübde. Der hohe Ge-nius des römischen Volks endlich ist auf mehrerenMünzen sichtbar. Meistens stehet er als ein schönerJüngling da, vor einem blumenbegranzten Altäre,die Opferschale und etwa ein Horn des Ueberflusscsin seinen Händen.

Wie schön eine dergleichen Personifikation scn,begreift ein Jeder, der die Idee eines Staats, ei-ner Gesellschaft, eines gemeinschaftlich handelndenVolks, eines Instituts von wirksamer Einrichtungzu fassen fähig ist: denn alle diese Namen, wenn