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denn mit ihm streiten, ihn betrüben, sogar ihn be-trügen zu wollen, wäre die größeste. Thorheit. Könn-te wokl auch eine größere Thorheit gedacht werden,als daß ein Mensch sich selbst hintcrgehen wollte?Jede Kraft seiner Seele, die Gesundheit seines Kör-pers, die fröhliche Zeit der Jugend sey ihm alsoheilig, alles nutze er mit Weisheit, Anstand undEhrerbietung gegen sich selbst. Dem Ge-nius wurde kein Blut, kein Leben geopfert; unschul-dige Blumen, fröhlicher Wein, wohlriechende Sal-ben, heiliger Weihrauch, waren die Gaben, die manihm darbrachte; lauter Symbole, so wie der Ju-gend, so auch des ältesten, reinesten und frohe-sten Gottesdienstes der Erde, der innigen Herzens-verchrung.
Aber nicht nur einzelne Personen weihcten dieAlten einem schützenden Geist; sie hatten auch Ge-nien des Orts, Genien der Gesellschaft. EineReihe Aufschriften ist bekannt, da Altäre, oder an-dere Denkmale, dem Oaniu looi gewidmet waren;und das oft wiederholte Symbol, die Schlange, diesich um den Altar windet, ist uns an unserm Ortbekannt gnug. Woher der Genius des Orts unterdiesem Bilde ? Er war das Symbol der Gesundheitdes Orts; und Gesundheit, Geistes und des Kör-pers , der Luft und aller Elemente ist die größeste,sa ich möchte sagen, die einzige, alles umfassendeWohlthat, die der Genius der Natur uns zu gebenvermag. Ein solcher Altar sagte also: „hier ist kei-ne nn>>' erria, keine ungesunde, ansteckende Luft;bicr kann man froh und erquickend athmen. Wodergleichen böse Luft vertrieben war, konnte mandem Gcnrus des Orts dankbar einen solchen Altar