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Zur Philosophie und Geschichte Theil 12 (1820) Sophron
Entstehung
Seite
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Wissenschaft, Brauchbarkeit, Einsicht, Tüchtigkeit inGeschäften sind ein gemeines Gut der Menschheit.Erheben Sie sich also, hochgeschätzte Lehrer diesesGymnasiums, über jede Wolke, die Ihren Gesichts-kreis trüben oder verengen möchte; Sie arbeitennicht für die Gegenwart allein, sondern auch undam meisten für die Zukunft; nicht für die Weltallein, wie sie ist, sondern auch wie sie seyn wird;nicht für unsre Stadt, unser Land allein, sondernfür das Wohl der ihnen anvertratften Jugend inallen Landern. Wenn Sie alt und schirach seynwerden, wird Ihr Andenken, wenn es in die Her-zen der Jugend mit Liebe gepflanzt ward, vielleichthier, vielleicht in andern Landern, noch jugendlichblühen; wenn Sie Asche sind, wird Ihr Name inmenschlichen Gemüthern, in dem Guten, das Siegestiftet haben, unsterblich seyn, und durch die, dieSie bildeten, munter fortwirken. Trösten, starken,ermuntern Sie sich also mit dem Gedanken, daßIhr mühsames Geschäft kein Privat-, sondern einallgemeines, öffentliches, ewiges Werk sey , einWerk, das die Stadt, das Land, die Nachkommen-schaft umfasset, dessen Saame mit der keimendenVernunft forlkcimet, mit der zunehmenden Wissen-schaft und Humanität fortwachset, ja in jedem neuenBoden neue Kraft gewinnt, und neue Blüthcn undFrüchte trüget. Entfernen Sie also auch Key IhrerArbeit alle Privatabsichten, und, wenn ich so sagendarf, alle Privatangstlichkeiten. Sie gehen vorüber,aber iie Schule bleibt, und was Sie in Ihr Red-liches, Rechtschaffenes, Gutes geschafft und bewirktHaber, das was vielleicht von Ihnen unter Menschenübrig ist, ist Ihr unsterblicher Name. Es giebt