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Zur Philosophie und Geschichte Theil 12 (1820) Sophron
Entstehung
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131
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S o p h r o n.

sen Worten liegen Pflichten und Aufmunterungenfür alle, die an Schulen auf irgend eine Weisethcilnehmen, (und das sind alle Bürger im Staat,ja alle vernünftige, christliche und wohldenkendeMenschen) notwendig aber noch mehr für die, de-nen ein Geschäft hierüber anvertraut ist, die mitSchulen und Erziehungsanstalten eigentlich zu thunhaben.

Jeder Lehrer an einer öffentlichen Schule be-denke , daß er ein öffentlicher Mann, ein Dienerdes Staats, daß sein Geschäft ein öffentliches, keinPrivatgeschäft scy. Die Form und Bildung derNachkommenschaft ist ihm übergeben, die theuerstenSchatze der Eltern, ja der Menschheit selbst, sind inseinen Händen. Wie das junge Wachs gedrückt undgebildet wird, so wird es, so manche Hände nach-her auch an ihm rücken und modeln, auch in seinerstarren Form wird es von den ersten Eindrücken im-mer noch Spuren zeigen: der erste Geruch, den einneues Gefäß bekommt, wird es lang oder immer be-gleiten. Ich freue mich also, daß nicht nur jederZeit, sondern auch in den fünfzehn Jahren, seit ichhier bin, und an dieser Anstalt theilgenostimen ha-be, mehrere Männer aus ihr hervorgegangen sind,die auch in andern Landern uns Ebre machen, undzum Lheil in ansehnlichen Stellen Gelegenheit nütz-lich zu wirken und ihr Glück fanden. Andre Pflan-zen dieser Art sind im Sprossen oder noch im Kei-men ; wenn eine gute Witterung sie begünstigt, wirdauch ihnen die Zeit ihrer Blüthe kommen. Wonicht in unserm engen Kreise, wo manche Pflanzevielleicht verdirbt, weil es ihr an Boden und Nah-rung fehlet, so ausserhalb demselben: denn die

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