S o p h r o n.
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und sorgfältig sprechen hören, als über diese. Eswar ihm bange und er war äußerst bekümmert überdie bösen Folgen, die die jetzt überall einrcißende Ir-religiosität, sammt der Licenz aller dergleichen ver-derblichen Schriften, die auch in die Hände der Ju-gend kamen, in ihren Gemüthcrn hervorbcingenmüßte. Mehrmals bat er sichs aus, über des Gro-tius schönes Buch von der Wahrheit der christlichenReligion eine eigne Stunde halten zu können, undfast bis an den Tag seiner letzten Krankheit äußerteund wiederholte er sehnliche Wünsche nach einemrecht guten theologischen Lehrbuch, Sein Unterrichtin der Religion ging dahin, seinen Schülern eigent-liche und wohlvcrsiandne biblische Wahrheit zu leh-ren , und sie mit allem dem zu verschonen, was siedoch mit der Zeit wegwerfen müßten. Da er weiter«ls andre sähe, so konnte ihm nothwendig nicht jedeBehandlung der Theologie gleich angenehm und will-kommen seyn: sein sehnlicher Wunsch ging also da-hin , doch einmal den Inbegriff der heiligsten undnothwendigsten Wahrheiten von scholastischen Spitz-findigkeiten, die weder dem Verstände Stich halten,noch das Herz bessern können, gereinigt und in demLicht dargestellt zu sehen, in welchem sie das Ge-müth der Jugend und des gemeinen Mannes gleich-sam von selbst gewönnen und an sich zögen. Erselbst trauet? es sich, Key der ihm eignen Bescheiden-heit, nicht zu, etwas dergleichen zu unternehmen; erwünschte aber, daß es von andern geschähe; und hatmich an meinem Tbeil darum mehrmals ersuchet.Die Gattung von Schriften, die hierin einschlagen,liebte er sehr, und noch im letzten Actus haben wirbey Gelegenheit des Andenkens an dey sel. Jerusg,