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Zur Philosophie und Geschichte Theil 12 (1820) Sophron
Entstehung
Seite
116
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treue Knecht Gottes: sein Tagewerk auf Erden istvollendet:

Spargiro linmum koliis, inclnoite tonlilius nmbi»ret ruinulnm kscite et tnninl» snx>er->cläite onrrnenO jnvenes, inanllirt kieri slloi tirliL Isoster.

Zwanzig Jahre war unser Lehrer das Hauptdieser Schule und ich bin fünfzehn Jahre mir ihmgewesen. In stillem Gange ist diese Zeit dahin ge-strichen : die Jahre sind wie ein Traum vorüber.Die Jahre sind vorüber; aber das in ihnen geleisteteGute bleibt: es ist daurend in menschlichen Seelenund jetzt ein unverwelklichcr Kranz auf des .Verstor-benen Grabe. Wie manche Hunderte von Schülernhaben wahrend dieser Zeit seine Lehre genossen, unddie Frucht seines Geistes, seiner Mühe als einenguten Saamen in ihrer Brust verwahret. Einigevon ihnen sind schon berühmte Männer und glanzenals Lehrer auf fremden Akademien, oder haben inSchriften sich als Lehrer der Nation gezeigt; andresind es noch nicht, aber sie werden es werden. Undda hat cs sich immer gefunden, daß, je mehr je-mand aus der Schule unsers Lehrers davon gebpacht,und seinen Unterricht sich recht eigen zu machen ge-wußt hatte, desto mehr auch derselbe seinen altenLehrer schätzte und ehrte. Nur diejenigen warengleichgültig gegen ihn, die als leere Köpfe in seineKlasse kamen, und als leere Köpfe dieselbe Verlies-en. Diese hielten sich an die äußere Schale, weil