S o p h r o n.
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km noch in ihrer theilnehmenden Gegenwart mitfreundschaftlicher Hand in wenigen Worten einenEhrcnkranz auf den Sarg zu legen., den wir jetztzu seiner Ruhestätte begleiten.
Er ist dahin, Euer Lehrer ihr Schüler, die ihranjetzt als Vcrwaisete nicht nur von außen im Trau-crgewande, sondern auch, wie ihr cs thätlich undwahr bewiesen habt, allesammt mit innerer dankba-rer Rührung um mich und vor mir stehet. Er istdahin, euer geehrter und geliebter Lehrer, und inwenigen MinuKn werdet ihr die Ehrwürdige Leicheden Weg hin tragen und begleiten, auf dem sie nim-mermehr zu dieser Schule, nimmer zu ihrem Hau-se wiederkehret. Wenige Wochen sinds, da wir noch>n diesem Saale den guten Greis nach seiner Krank-heit wie verjüngt und munter sahen, als Einige vonEuch zur EcburtstagSfcycc unscrs Landeosürsten Re-den vortrugcn, an welche Ec seine letzte Handgelegt hatte. Wir dachten damals nicht, daß wirihn zum letztenmal in diesem Saale sahen: wir dach-ten bc»M letzten Lxarninn, an welchem er nochalle seine Kräfte zusammennahm, und den Entwurfseiner Arbeiten aufs folgende Jahr mit neuem Mu-the verlegte, nicht, daß seine Laufbahn, so bald un-terbrochen werden würde. Sie ist st tzt geendet,-scineschäne, stille Laufbahn, auf welcher ihm Gott dasseltene und große Glück eines guten Alters verliehenhat, daß er, bis auf die letzten Lebenstagc seinemGeschäften treu, und in ihnen unermüdct, den Todals seinen nicht erflcheten, aber auch lischt gefürchte-ten, willkommenen Freund ausnahm. Er ist zurRuhe gerufen, der in seinem Werk redliche und
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