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Zur Philosophie und Geschichte Theil 12 (1820) Sophron
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S o p h r o n.

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bas Abendmahl, und sagte, daß er es zum letztenmalnehme, ordnete seinen letzten Willen und starb, ohnedaß crs inne ward, ohne daß ers selbst bemerkte.Die Gottheit gönnte ihm noch den Trost in seinerletzten Stunde, daß er das Bittre und Unangenehmeder Trennung in derselben nicht fühlte, und so ver-ließ er die Welt, wieder gelebt hatte, sanft und ru-hig. Empfinde und genieße den Lohn in einer andernWelt, guter Mann, den du in dieser weder empfin-gest, noch ängstlich suchtest! Du hast die Bürdedeines Amts und Lebens bis zu dem Grabe redlichund fröhlich getragen, und jetzt für einen andernmedergelcgt, der sie, wie du, so heiter und bieder-herzig tragen möge. Verstummt sind deine Scherzeund kleine Freuden; aber auch deine kranken Füßeruhen, und dürfen dich nicht mehr tragen, und deinPilgcrstab ist deinen Händen entsunken; ruhe sanftin deiner kühlen Erde, wohin wir dich, wohin dichdeine dankbaren Schüler heut Abend zum letztenmalbegleiten werden. Dich drückt kein Fluch, kein Seuf-zer in der Erde: aber manches dankbare, gute An-denken deiner Freunde, deiner Mitlchrer, deinerSchüler, aller die dich gekannt haben, folgt dir nach.Du hattest keinen Feind in deinem Leben, weil duihn nicht verdientest, du wirst ihn auch nicht nachdeinem Tode haben; vielmehr wird die Fröhlichkeitdeines Geistes auch in vielen deiner Schriften zurEhre deines Namens fortleben. Begleitet ihn also,die ihr dazu verordnet werdet, heut still und dank-bar; und uns, meine Herren, soll das Andenkellunsers verstorbenen Mitbruders auch nach seinemAbschiede vrn uns lieb und werth seyn. An seinem