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Zur Philosophie und Geschichte Theil 12 (1820) Sophron
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S o p h r o n.

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des Gymnasiums Gutes wollten und thaten. Derstille Fleiß der Jünglinge, ihre volle, jetzt noch schlum-mernde Empfindung des Danks und der Freude,noch mehr aber, Ihr eignes Gefühl dessen, was gutund lobenswerth ist, und einst die Blüche, die Siein den Jünglingen selbst wahrnehmen werden, wirdSie im Stillen belohnen. Wenn wir nichts thatenmit unsrer Verbesserung, so machen wir dem Jüng-ling die Arbeiten der Schule angenehm, abwechselnd,nutzbar und werther. Wir raumen einen Haufenalter Saalbadereyen weg, d'ie, ob wir gleich nahean der Saale leben, doch glücklicherweise nicht mehrunsre Saalbadereyen seyn dürfen, weil wir was bes-seres zu treiben wissen, und zu treiben lange ge-wünscht haben. Was soll der Unrath dessen, wasman zu ewiger Vergessenheit lernet? was soll er inden Stunden eines öffentlichen Hauses, wo eine Ver-sammlung der Knospen und Blüthen des Staatsviel etwas besseres lernen könnte? Haben wir nichtekelhaft Langeweile und Ueberdruß der Dummheitgenug in unfern anderweitigen Geschäften? warumsollten wir die Jugend damit tödten? Warum ihrnicht lieber das schönste jeder Wissenschaft ohne Um-schweif auf die, die solche mit dem Unrath ihrer Zeitbeschwerten, geben wollen? Ich trage kein Beden-ken, die Theologie hierin als das erste Beyspiel zunennen und jedem frey zu lassen, daß er sich in derPhilosophie und Geschichte, in Erklärung der altenSprachen und ihrer Muster, fernere Beyspiele hin-zudenke. Die Schule sollte von jeder Wissenschaft,die für den Knaben dient, das Nothwendigste, Wah-reste, Wiffenswcrtheste im schönsten und strengstenUmriß geben, und ich weiß nicht, warum sie es