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S o p h r o ii.
Bildung menschlicher Seelen geweiht und gesegnetl'eyn. Amen.
b.
Vom Nutzen der Schulen. 1783.
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Das Wort Schule ist in unsrer Zeit einemgroßen Theil sich klugdünkender Menschen so gehäs-sig oder verächtlich worden, daß sie es gern aus derSprache, wohl auch aus dem Staat verbannen,und dagegen andern ncuerfundencn Anstalten undEinrichtungen einen Werth geben, oder gar, wie siemeynen, dem Mutterwitze, dem Genie, der Natur,dem Umgänge, dem eignen Fleiß u. f. die Pslichtauftragen mochten, die abgeschaffcen pedantischenSchulen zu ersetzen, und uns vollkommenere Menschenzu bilden, als nach ihrer Angabe jene bilden konn-ten. Man hat also nicht nur statt des veraltetenWorts Schule und Schullehrer der Mode zu gutneue anständigere Namen beliebt, Akademie z. B.Erziehungs-Institut, pädagogische Anstalt, Philan-tropie u. f., sondern man hat auch , wie sehr be-kannt ist, in neueren Zeiten so viel von Genie, vonOriginal-Genie, das sich selbst hilft und keinesLehrers bedarf, von Selbstersindung, von wunderba-rer Ausbildung durch eigne Kraft und durch unmit-telbare Begeisterung geredet und gerühmet, daß zuhoffen oder zu befürchten steht, die Genies oder viel-
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