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Zur Philosophie und Geschichte Theil 12 (1820) Sophron
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S o p h r o n.

gebcns. Eine Schule guter Art ist eine GesellschaftBienen, die aufflicgen und Honig sammeln, eineSchule lässiger Art wäre eine Gesellschaft der last-baren Thiere, die hingchcn, wohin sie getrieben wer-den , und auch von dem, was man ihnen auflegt,zeitlebens nicht erbeuten. Ich schätze zu sehr dieLehr- und Ehrbcgicrde vieier Schüler auch dieserSchule, als daß nicht auch dieses Examen durchVorzeigung eigner speeürrftnurn davon gute Probenzeigen werde.

IV. Jetzt sollte ich noch von der letzten Ucbungdes 6vmns5Ü, dem Versuch im Disputiren re-den. Ich weiß, was man dagegen sagt, und es istohne Zweifel in altern Zeiten übertrieben worden,ida man zu viel dispu.tirt hat, und über lauter Svl-logismcn in darburn und uslsrent die Sache selbstvergaß; einige mäßige Uebung darin aber, dünktwich, sollte wenigstens zum Sprechen im Lateinund zum Wetteifer Helsen, sich einander in Schnel-ligkeit der Gedanken und Scharfsinn des Ausdruckszu überlreffen. Wenigstens fange hierin der P r i-vatfleiß einiger Jünglinge an. Statt daß mansich zum Tabackcauchcn und zum Kartenspiel ver-sammlet, komme man zusammen, gemeinschaftlichzu lesen, einander eigne Aufsätze vorzulescn, sichdarüber Anmerkungen zu machen, u. dgl. DasDisputiren wird eo i^iso damit werden. Mansage nicht, dies gehöre auf Akademien: denn Akade-mien sind Schulen, nur höhere Schulen, und einewohlcingerichtete Schule, zumal ein Oginnusiurrrist eine niedrigere Akademie. Dort hört man; hierhört man: dort und hier soll man lernen, dort undhier kann Man durch Uebung allein Innen: nir-