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S o p h r v n.
verstehen, nur einigermaßen nachzubilden werth ist;Glückliche Jugendzeiten, die daran gewandt werden!glücklicher Jüngling! der seine Jugendzeit auf solcheUebungen anwandte! Im vergangnen Jahre sindz. E. Licsrouis oktmia, einige seiner besten Re-den, ein schönes Stück aus Aristoteles Rhetorik,Lucians Lob des Demosthenes!, Theile aus den be-sten unsterblichen Dichtern der Welt, Horaz undVirgil gemacht worden: welch ein überraschenderschöner Anblick, welch untrügliches ehrcnwerlhes Aeug-niß des Fleißes und der Uebung wäre es, wenn amletzten Tage des Examens einige schöne, richtig rein-geschriebene, und mit Lust ausgearbeitete Uebersez-zungen dieser Stücke dargelegt würden. Viele die-ser Stücke sind im Deutschen noch gar nicht; andrenicht gut übersetzt: der Jüngling, der sich daran ge-macht, der sich darin auch mit stillem Privatflciße be-müht hatte, fühlte, daß er eine schöne Vorarbeitgethan, und wenn kein Lob ihn belohnte, fühlte erdas beste Lob, den Nutzen, den er wahrend der Ar-beit daraus geschöpft hat, in seiner Brust. Nochin männlichen Jahren würde er diese Jugendübun-gen lieb haben und mit Freuden aufzeigen: das er-ste Exemplar dieser Autoren noch mit Tropfen seinesjugendlichen, willigen Schulschweißes bedeckt, würdeihm so lieb seyn, als dem großen Alexander dasExemplar seines Homers, woraus er unter Aristote-les gelernt hatte. Und wie? wenn ein fleißiger Lehr-ling seinen Lehrer und uns mit Uebersetzungen undUebungen überraschte, die er für sich gemacht, dieihm nicht aufgegeben worden, dazu ihn Lust undLiebe allein drang. Diese würden ihm und vielleichtuns allen die liebsten sepn: man würde an ihnen