S o p h r o n.
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tanzen und dramatisiren, gar auch agiren lerntHimmel, hilf, was fehlt dem Knaben? Versteheer nun kein Wort eines alten Autors, wisse er nicht,wer eher gelebt habe, ob Daniel oder Johannes derTäufer, Karl V. oder Alexander der Große, — thutAlles nichts! Er hat sich, wie jener sagte, auf diegnlaiatiova gelegt, und wird sich weiter darauflegen. Er wird in Jena den elegantesten Haarbeuteltragen, und auf ein Haar wissen, in welcher Liefeer auf dem Rücken schweben muß, um ein sanftherab-flicßendcs Haar zu zeigen. Süße Verslcin werdenihm zu rechter Zeit entfließen, wie Thau von Rofenund werden auch freylich wie Thau auf Rofen ver-trocknen , oder Würmer und Ungeziefer Hecken, dasgemeiniglich von so süßer Spciße lebt! — Das allesgehört zur leichten schönen Sludiermcthode.
O wie anders wars da, wenige Jahrhunderterückwärts. Theodor Agrippa d'Aubigne, Ritter undStallmeister König Heinrichs IV., ein Mann, dergar nicht eigentlich zu den Wissenschaften erzogenward, und seinem Stünde nach nicht schreiben undstudircn, sondern fechten und reiten sollte, erzählt vonsich in seinen sehr offen und nicht zum Druck geschrie-benen IVlchnoixss an seine Kinder: „Kaum hatte ichdas vierte Jahr meines Alters zucückgelegt, so gabmir Mein Vater einen Lehrmeister, Jean Cottin, ei-nen lieblosen, trotzigen Mann, der mich aber imFranzösischen, Lateinischen, Griechischen und Hebräi-schen zugleich und so gut unterrichtete, daß ich in mei-nem sechsten Jahre diese vier Sprach.n ziemlich gutlesen konnte. Da ich sieben und ein halb Jahr altwar, übersetzte ich den Erito des Plato, weil mirmein Vater versprach, diese Uebersetzung drucken zu
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