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Zur Philosophie und Geschichte Theil 12 (1820) Sophron
Entstehung
Seite
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Er wird nachher in seiner Haupt - und Brodwissen-schaft, in seinem Geschäft, in seinen Lebensvcrrich-tungen so blöde und schwachherzig thun, wie er inseinem ersten Schullernen geübt wurde. Was sichnicht erhaschen, nicht crtandcln laßt, das ist fürihn Nicht da: der Kern bleibt unberührt, wo nurein paar Zwiebelschaalen umher sind.

O wie mancherlei) Lockspeisen und Lockpfiffekommen in unsrer Zeit zusammen, den Jünglingvom männlichen Wege des Studiums abzulenken,und ihn in die Garten der Calypso oder der Armi-da auch im Lernen der Wissenschaften zu versenken!In unfern Zeiten ist das goldnc Jahrhundert Sa-lurns zurückgckehrt, wo alles von selbst erwachst,wo, wie damals die Erndte, anjetzt der Mutterwitzohne Pflanzen und Säen aus der Erde bricht, Undin sehr angenehme, wohlgefällige Blüthcn hervor-schießt. Milch und Honig rinnen in Strömen, d. i.Genies und schöne Geister sprossen wie eine Saatbunter Mohnblumen, auch wo sie eben nicht wach-sen sollten, empor; so lang sie blühn, gewahren siedem Auge einen gar lustigen Anblick, Nachher wennder kahle Mohnkopf da steht, klapperts inwendig et-was, und sein Inhalt gewähret andern einen sanf-ten Schlaf. Was schadets, daß der Knabe nichtslernt, daß Hüuszucht der Eltern so selten sich Mitder Schulzucht verbindet; ey« ev! der Knabe hateinen guten Kopf und wird zu seiner Zeit alles aussich sclbstl lernen. Er hat auch schon vieles gelerntund gelesen, Romane nämlich, zcphyrleichte und insüßer Ohnmacht des Geistes hcrvorgelsspelte Lieder:vielleicht macht er gar selbst dergleichen, Und wenn ernun noch eine neue Modesprache hinzusügt, wenn er