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S o p h r o n.
alle Wissenschaften der neun — Musen, sie werdenihm wenig helfen, kaum so viel helfen, als vielleichtdie weit mäßigere Wissenschaft Key einem andernLehrer, der von fester Natur und einem guten Gangeist, der was er Gutes treibt, es bis zur Bildungeiner Gesinnung, einer Gewohnheit treibt, der Wis-senschaften nicht blos ausstreut, sondern cinpragt,sie auch denen cinpragt, die dazu nicht große Lustchatten, kurz der der Lykurgus und Solon feinerKlaffe wird und an ihr auch an Gesinnungen undSitten eine kleine tüchtige Republik bildet. Demandern Lehrer, der Gaben, der Wissenschaft, abernicht der Zucht, der Uebung und Disciplin hatte,Aufmerksamkeit zu befestigen und zu erhalten, Ge-horsam zu wecken und zu erhalten; ihm entschlüpftdas Meiste. Nur der Willige lernt, dazu nur inseinen willigen Stunden; der Nachlaßige, der Tragebleibt nach, und ist er eine Zeitlang nachgcblicben,wird er ohne Zucht und Aufweckung gewiß nichtNachkommen, und die ihm so weit voran sind, ein-holen wollen. Ec schläft lieber oder liest Romane.Der Harte und Widerspenstige sogar, der getriebenseyn will, dessen Seele ein Kieselstein ist, aus demnie freywillige Funken fliegen, was wird er ohneSchulzucht seyn? Was wird er werden? Wennnoch so viel gute Lehren um ihn fliegen, er wirdbleiben was er war, er wird täglich, was argers,als was er war, werden. Wenn keine Zucht zumGuten da ist; die Zucht zum Bösen geht fort undzum Unglück ist sie faßlicher und der Jüngling zuihr geneigter. Was Eltern, was Lehrer, was Vor-gesetzte nicht thun, wird die Faulheit, das Laster,werden böse Buben thun und ihr Werk vollführen.