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Zur Philosophie und Geschichte Theil 10 (1820) Adrastea ; 2
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384 H- Briefe zu Beförderung

den Menschen der Gedanke, sich in Staaten zu ver-einigen , nie möge gekommen seyn?

E r. Verkennst du mich so weit? Wenn die bür-gerliche Gesellschaft auch nur das Gute hatte, daßallein in ihr die menschliche Vernunft angebauet wer-den kann; ich würde sie auch bei weit größer» Ucbclnnoch segnen.

Ich. Wer des Feuers genießen will, muß sichden Rauch gefallen lassen.

Er. Allerdings. Aber weil der Rauch bei demFeuer unvermeidlich ist, durste man darum keinenRauchfang erfinden? Und der den Rauchfang erfand,war der darum ein Feind des Feuers? Sieh, dahinwollte ich.

Ich. Wohin? Ich verstehe dich nicht.

Er. Das Gleichniß war doch sehr passend.Wenn die Menschen nicht anders in Staaten verei-nigt werden konnten, als durch jene Trennungen,werden sie darum gut, jene Trennungen?

Ich. Das wohl nicht.

E r. Werden Sie darum heilig, jene Tren-nungen ?

Ich. Wie heilig?

Er. Daß cs verboten seyn sollte, Hand an siezu legen.

Ich. In Absicht . .

Er. In Absicht, sie nicht größer einreißen zulassen, als die Nochwendigkeii erfordert. In Absicht,ihre Folgen so unschädlich zu machen, als möglich.

Ich-