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Zur Philosophie und Geschichte Theil 10 (1820) Adrastea ; 2
Entstehung
Seite
373
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der Humanitär.

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DaS glaube ich indeß, daß die Stimme der Ver-nunft , wenn sie sich gegen den Fanatismus immerstacker erhebt, die zukünftige Generation duldsamer,«ls die jetzige ist, machen kann; und auch das istschon viel gewonnen.

22.

Gern geben wir Ihnen den größesten ZhcitIhrer Zweifel, die Sie mit dem Ansehen desgroßen Königes unterstützt haben, zu; aber was folgtdaraus? Sotten wir, wenn wir auch Ursache hatten,an der höchsten Vollendung des edelsten Werks zuzweifeln, dies Werk deßwcqen aufgeben , und an derguten Sache verzweifeln ? Das wollte der große Könignicht; er blieb seiner Pflicht getreu, und ließ dieHand nicht vom Steuer, wenn er gleich wußte, daßer sein Schiff nicht regieren könnte. Zu dieser Tha»tigkeit munterte er seine Freunde auf, hielt seine Un-terthanen an; sie war ihm die Seele des Lebens.Auch sähe er wohl, daß die Zeit fortrückte.Es schei-net, (sagt er im Jahr 1777) daß Europa jetzt imAuge ist, sich über alle Gegenstände, die auf dasWohl der Menschheit am meisten Einfluß haben,aufzuklärcn, und man muß Euch das Zeugniß geben,daß Ihr mehr als Einer unsrer Zeitgenossen dazubeigctragen habt, es mit der Fackel der Philosophiezu erleuchten." Wenn er auf seinem Standpunkt,dazu im höchsten Alter nicht in jede brausende Hoff-nung der Encyklopadie einstimmen konnte, so war