„Ich kenne weder Turgot noch Malesherbcs;wenn sie wahre Philosophen sind, sind sie an ihremPlatz. Weder Borurtheil, noch Leidenschaft gilt inden Geschäften; die einzige erlaubte Leidenschaft istfürs gemeine Beste. So dachte Mark-Aurel, undso soll jeder Regent denken, der seine Pflicht erfüllenwill.
„Die Regierung in Pensylvanien, wie sie jetzteingerichtet ist, gefallt Euch; sie ist nur Ein Jahr-hundert alt, laßt sie noch fünf oder sechs Jahrhun-derte fortdaurcn, und ihr kennet sie nicht mehr. Sowahr ist cs; daß Unbestand eines der beständigstenGesetze der Welt sey. Laß Philosophen die weisesteRegierung gründen; sie wird dasselbe Schicksal haben;und sind die Philosophen vor Jrrlhum immer gesi-chert gewesen? Sie haben ihn selbst oft au/die Bahngebracht, wie des Aristoteles substantielle Formen,der Gallimathias des Plato, Deskartes Wirbel undLeibnitz Monaden zeigen. Was ließe sich nicht vonden Paradoxen sagen, mit denen Rousseau (wennman ihn unter die Philosophen rechnen kann,) Eu-ropa beschenkt hat; und doch hat er manchen gutenVätern das Hirn so weit verrückt, daß sie ihren Binderndie Erziehung seines EmilS geben. Aus allen diesenBeispielen folgt, daß ohngeachtet aller angewandtenMühe, die Menschen in keiner Sache zur Vollkom-menheit gelangen werden.
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„Ich wünsche Euch zu Eurer guten Meynungvon der Menschheit Glück, ich, der ich aus Pflicht
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