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Zur Philosophie und Geschichte Theil 10 (1820) Adrastea ; 2
Entstehung
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der Humanität.

die Geißeln ihrer Volker und der Menschheit; solcheFürsten ober epistiren jetzt nicht in unserm Europa.Wir haben schwache Regenten, nicht aber Ungeheuer,wie im igten und röten Jahrhundert. Schwacheist ein unverbesserlicher Fehler; man muß sich deß-halb an die Natur, nicht an die Person halten.Ich gebe zu, sie thun aus Schwachheit Böses, inErbreichcn ifts aber einmal ein nothwendiges Uebel,daß auch solche Wesen an der Spitze der Nationstehen: denn in keiner Familie folgen große Männerin Einer Reihe unverrückt auf einander. Glaubtmir! menschliche Einrichtungen werden nie zu einemgewissen Grade der Vollkommenheit kommen; manmuß sich mit dem Beinahe genügen, und gegenunabänderliche Mißbrauche nicht gewaltsam declamiren.

* § *

Ich wünsche der französischen Nation GlückÜber die Wahl, die Ludwig XVI. an Ministern ge«macht hat. Die Völker, hat ein Alter gesagt, wer-den nicht glücklich sepn, als wenn Weise ihre Königeseyn werden. Die französischen Minister, wenn siegleich nicht Könige sind, gelten doch für dieselben anAnsehen und Gewalt. Euer König hat die bestenGesinnungen von der Welt, er will das Gute; nichtsist für ihn mehr zu fürchten, als die Pest der Höfe,die ihn mit der Zeit umkehre und verderbe. Er istjung; er kennt die Listen und Feinheiten nicht, da-durch die Hofleuke ihn in ihr Interesse zu ziehen,ihn für ihren Haß oder ihre Ehrsucht einzunehmensuchen werden. Von Kindheit an ist er in der Schuledes Fanatismus und der Jmbecillität gewesen; diesHerders Werke z. Phil. u.Gesch.X. A a ^ra.ete--. N.