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Zur Philosophie und Geschichte Theil 10 (1820) Adrastea ; 2
Entstehung
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343
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der Humanität.

Meynest du nicht, wenn die Vögel und Thierereden könnten, und das weltliche Regiment unterden Menschen sehen sollten; sie würden sagen: o ihrLieben, ihr seyd nicht Menschen, sondern Götter ge-gen uns. Wer will dies Regiment nun erhalten,ohne wir Menschen, denen'es Gott befohlen hat, unddie sein auch selbst wahrlich bedürfen? Die wilden ThiereWerdens nicht thun; Holz und Steine auch nicht.Welche Menschen aber könncns erhallen? Fürwahrnicht allein, die mit der Faust herrschen wollen, wiejetzt viel sich lassen dünken : denn wo die Faust alleinsoll regieren, da wird gewiß zuletzt ein Thierwescndraus, daß wer den andern übermag, stoße ihn inden Sack; wie wir vor Augen wohl Exempel genugsehen, was Faust ohne Weisheit und Vernunft Gu-tes schafft. Darum sagt auch Salomo:Weisheitmüsse regieren und nicht die Gewalt. Weisheit ist,,besser, denn Harnisch oder Waffen. Weisheit istbesser, denn Kraft;" daß kurzum nicht Faust-recht, sondern Kopfrccht regieren muß unterden Bösen sowohl, als unter den Guten."

An einem andern Ort sagt er:Ehe das ge-

schehen wird, daß Kaiser, Könige und Fürsten mitdem ganzen Reich dazu thaten, das Regiment zubessern, wollen wir den obersten Herrn aller Herrenoben in den Wolken sehen kommen und mit ihmdavon fahren. Jndeß mag das Regiment, der bösePelz, ein plumpes Regiment bleiben, und (die Per-sonal ungemenget!) Gott befohlen lassen seyn, welchener will hervorziehen und erheben. Aenderung derRegiment und Rechte gehen ohn groß Blutvergießennicht ab , wie alle Historien zeugen; und che man in