3^4 H- Briefe zu Beförderung
partheien vor Bedrückungen schützte? Aber, m. Fr.,wer hatte ihm bei diesem Allen die Hände bindenkönnen?
A. Sie kennen die Hyder nicht!
B. Wenn der Kaiser cs n »verrückt gewollt,wenn er bei jedem Schritt, den er thun wollte, dieFolgen überdacht, die Auskunft gegen sie zum vorausbestimmt, so viel möglich, alle Aergernisse vermieden,sodann aber auch ruhig den Bann oder das Jntcrdicterwartet hatte.
A. Dazu wäre es wohl nie gekommen; die in-ner» Verdrießlichkeiten und Unordnungen aber warendesto größer.
B. Lassen Sie es uns gestehen; an denen derKaiser zum Theil selbst Schuld war. Durch Nach-gcben, durch Aergernisse, durch unvorgesehene Folgenu. f. Uebcrhanpt scheinet eS, daß er bei der Reli-gionsvcränderung auf keinen festen Grundgebauet habe; alles blieb schwankend, und die harteBehandlung der Deisten in Böhmen —
A. Diese war eine Ucbcceilung!
B. Nein! es war eine Folge des Unwillens, daßsich diese Leute von ihm selbst nicht bekehren lassenwollten. Ein andrer Regent halte sich gefreuet, einVölkchen solcher Art zu finden; und wenn ers mitseinem Schutze beehrt hatte, würde er hie und davielleicht nicht unvecwerfliche Funken erweckt haben.Jetzt ward der Name, den Jeder hochschahen muß,er sey Ehrist, Jude, Türk, Heide, der NameDeist vom toleranten Joseph gemißhandelt; das