der Humanitär.
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der Menschheit können in einem Staat schwerlich ge-deihen, so lange der Eroberungsgeist die Fahne schwingt,und die erste Staatslivrei traget. Wir sind sodannund bleiben, was wir bereits zu Tacitus Zeit wa-ren , „auch im Frieden zum Kriege gewaffnete Bar-baren."
A. Das Lob des Kriegsheldcn gebe ich gern auf,und beklage vielmehr, daß Josepb diesen Dienst auchpersönlich sich so sauer werden ließ, als selten ein ge-meiner Soldat thun würde.
B. Friedrich war nie Soldat; er war Feld-herr.
A. So wollen wir denn lieber von JosephsFeldzügen gegen den Aberglauben, gegen dieIntoleranz und Pfasse rei reden. Hier istdoch sein Verdienst unstreitig.
B. Unstreitig; ich hoffe auch unsterblich.
A. Es ward ihm auch sauer genug. Die Hydergewann immer neue Köpfe. Und doch war im Mei-sten seine Absicht eben so unverkennbar, als gerecht,nützlich, unentbehrlich. Was war z. B. rechtmäßi-ger, als daß er die Geistlichkeit seines Landes frem-der Gerichtsbarkeit, die Sünden seines Landes frem-der Dispensation entnahm?
B. Oder billiger, als die Freiheit, die er derBüchercensur gab?
A. Oder pflichtmäßiger, als daß er die Klösterverminderte, und den Unterricht des Volks ver-mehrte ?
B. Oder rühmlicher, als daß er alle Religions-