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Zur Philosophie und Geschichte Theil 10 (1820) Adrastea ; 2
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312
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ZI2 II. Briefe zu Beförderung

damaligen Moment, der Zeitgeist für dergleichen Er-werbe nicht gestimmt. Mit seinen Ansprüchen aufBayern und die Schelde verlor der Kaiser das Zu-trauen Europa's; mit Anmaßungen in Deutschlandverlor er das Zutrauen des Reichs, vielleicht mehr,als ers verdiente. Mit dem traurigen Türkenkriegeendlich —

A. Denken Sie nicht an diesen Krieg. Feld-herrn, Freunde, Gesundheit, Ruhe und Leben opferteder zu freigebige Vundsgenvß einem Feldzuge auf,der ihm vielleicht hatte fremde seyn mögen —

B. Und fremde seyn müssen, da die innere Ein-richtung seines Reichs, sein männlich großes Werkalle seine Kräfte foderte. Jetzt, indem er die Krimmdurchwanderte, wohin nie ein Römischer Kaiser ge-kommen war, und nie einer zu einem solchen Zweckehätte kommen mögen, singen die Niederlande an zuglühen.

A. Und im unglücklichen Türkenkriege lodertenfast alle Provinzen in Helle Flammen auf. Ver-wünscht seyn überhaupt alle Eroberungskriege! Ausdem civilisirten Europa wenigstens sollten sie durcheinen allgemeinen Fürstend und alle ver-bannt seyn. König Friedrich mit seinem erober-ten Schlesien, das er durch seinen siebenjährigenKrieg schwer genug verlheidiget hat, möge die-Reihe der Eroberer, als beinah unübertrefflich,schließen!

B. So werden auch in Friedenszeiten die des-halb -gemachten drückenden Anstalten aufhörcn. Glau-ben Sie, m. Kr., reine Bemühungen zum Besten